Gründer Lukas sammelt Eindrücke auf nebligen Morgenspaziergängen, notiert Moosfarben und Harzgeruch. Seine Signatur „Nebeltal“ verbindet Fichtennadeln, feuchte Erde und schwarzen Tee. Die Gläser sind schlicht, Etiketten handgestempelt, der Docht brennt still. Pro Verkauf fließt ein Anteil in Waldpflegprojekte der Region. Wer „Nebeltal“ entzündet, erzählt häufig von Kindheitswegen zwischen Tannenzapfen, nassen Schuhen und warmen Küchen, in denen die Kälte verlässlich an der Türschwelle blieb.
Aylin fischt alte Marmeladengläser von Flohmärkten, reinigt sie sorgfältig und verleiht ihnen zweites Leben. Ihre Signatur „Backbord“ riecht nach salziger Gischt, Limettenschalen und alten Eichenfässern, als würde man am Kai sitzen und Geschichten lauschen. Die Kerzen knistern mit Holzdocht, Etiketten zeigen Koordinaten. Ein Teil der Einnahmen unterstützt Seenotretter. Aus Werkstattfenstern sieht man Möwen kreisen, und plötzlich fühlt sich das Wohnzimmer wie eine Mole an.
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